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Apogee Duet 3 Review & Sound Test

Das beste Audio Interface für Apple M1?

Auf der Suche nach einem Ersatz für das RME Babyface Pro FS, welches mich vom Sound nie zu 100% überzeugen konnte freute ich mich sehr über die Ankündigung des Apogee Duet 3.

Nach anfänglichem Zögern habe ich es mir vor Kurzem bestellt und bin von der Klangqualität mehr als begeistert. Sowohl die Preamps und A/D Wandlung als auch die D/A Wandlung und der Kopfhörerverstärker sind klanglich das Beste, was ich je hatte. Das Apogee Duet 3 funktioniert reibungslos mit meinem Macbook Pro 13″ M1.

Eingänge – A/D Wandlung

Die 2 Eingänge, die sowohl Line/Inst/Mic Eingänge mit bis zu 60DB Gain sind, kann man als überaus sauber bezeichnen. Der Sound erreicht den Computer in einer Reinheit, die ich vorher nie für möglich gehalten habe – und das über USB-Buspower. Die Aufnahmen klingen Pur, ungefärbt und einfach zu 100% wie die Klangquelle und das jeweilige Mikrofon/Instrument.

Ausgänge – D/A Wandlung

Das Duet 3 verfügt über 4 Ausgänge: Ein Stereo Line Out und einen Stereo Kopfhörerausgang mit 0 OHM Impedanz. Für beide Ausgänge lassen sich separate Mischungen erstellen und die Lautstärke ist getrennt regelbar.

Der Sound ist auf allen Ausgängen wunderbar unangestrengt. Die Höhenauflösung ist sehr fein, jedoch ohne Überbetonung wie bei älteren Duets. Der Sound ist wie auf den Eingängen pur und neutral im besten Sinne. Abmischen ist eine Freude mit diesen Wandlern, jedoch brauchen die Aufnahmen mit dem Duet so gut wie keine Nachbearbeitung.

Um das ganze zu Demonstrieren zeige ich Euch folgenden Song. Die Vocals wurden mit den Preamps des Apogee Duet 3 aufgenommen und es ist keinerlei Nachbearbeitung außer Pegel und Panning erfolgt. Die Qualität spricht für sich:

Apogee Duet 3 Vocal Demo – No Processing (Mp3, 320kbps)

Fazit: Apogee Duet 3 vs RME Babyface Pro FS

Das wichtigste für mich bei einem Interface ist der Sound und hier hat Apogee alles richtig gemacht. Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen. Die kompletten Features und Infos über den internen DSP Chip, mit dem ihr während der Aufnahme Plugins berechnen könnt findet Ihr auf der Herstellerseite. Bei soll es nur um das wichtigste gehen: den Sound.

Für mich ist es ein würdiger Nachfolger, welches mein Babyface Pro FS übertroffen hat! Gerne könnt Ihr Euch noch mein Video Review auf Youtube ansehen:

Apogee Duet 3 Review
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Mixing

Vocal EQ Tips – Vocal Chain für Gesang (Video Tutorial)

Im heutigen Video zeige ich Euch 4 Schritte zum Abmischen von Vocals:

1. Equalizer für Vocals einstellen

Das erste was bei mir meist auf einer Vocalspur landet ist ein Equalizer.

Im Video zeige ich, welche Frequenzbereiche bei der menschlichen Stimme wichtig sind und wie ich den Equalizer einsetze um dumpfe Frequenzen zu reduzieren und den Gesang präsenter zu machen.

2. Kompressor für Vocals einstellen

Im zweiten Schritt zeige ich Euch wie ich meinen Kompressor für Vocals einstelle.

Ich tendiere bei Vocals oft zu einem Kompressor mit schneller Attack und einer mittelschnellen bis mittleren Releasezeit. (10-200 ms)

Während ich bei Gesang meist kleine Ratios (2:1-4:1) nutze, verwende ich bei Rap Vocals oft eine hohe Ratio. (10:1-100:1)

3. Plate Reverb für mehr Tiefe

Im dritten Schritt zeige ich, wie ich einem sehr trockenen Vocal ein wenig Tiefe und Dreidimensionalität hinufüge mit einem Plate Reverb – in diesem Fall CLA EchoSphere.

4. Vocalsound abrunden mit einem Deesser

Im vierten Schritt zeige ich Euch, wie ich das Vocal abrunde indem ich Frequenzen im Bereich von 4 KHz mit einem Deesser bearbeite.

Oft hat man den Eindruck die Vocals klingen zu hart oder gewisse Frequenzen stechen zu stark heraus durch Equing und Kompression.

Ein leichtes Deessing kann in diesem Fall wahre Wunder wirken.

Alle Details hier im Vocal Mixing Tutorial:

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Mixing

Equalizer neu denken – kostenloser Equalizer Kurs / Tutorial

Du bist unzufrieden mit deinen Mischungen?

Du bist dir nicht sicher, ob Du den Equalizer richtig einsetzen kannst um den Klang zu verbessern anstatt zu verschlimmern?

Dann ist es Zeit die Art wie Du den Equalizer verwendest zu überdenken!

Mein Mini Kurs „Equalizer neu denken“ kannst Du dir jetzt kostenlos auf Youtube anschauen und die zugehörige Präsentation kannst Du kostenlos runterladen:

Viel Spaß und Erfolg mit den Tips aus dem Video und der Präsentation. Wenn es Euch geholfen hat, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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Mixing

Apple M1 MacBook Pro Review für Musikproduktion & Musik (Pro Tools/Cubase/Reason/Logic Pro)

Heute zeige ich Euch meinen ersten Eindruck des Apple M1 Macbook Pro für Musikproduktion.

Laufen alle Plugins? Laufen Pro Tools und Co?

Mehr dazu im Video!

Review des Apple M1 Macbook Pro für Musikproduktion
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Mastering Mixing

In welcher Bitrate und Samplerate muss ich meinen Mix fürs Mastering exportieren?

Video zum Thema Bitrate und Sample Rate beim Export fürs Mastering

Ihr wollt Euren Song professionell oder über einen Onlineservice Mastern lassen? Ihr seid Euch nicht sicher in welchem Format ihr den Sond in Eurer DAW exportieren solltet um Qualitätsverlust oder doppelte Konvertierung zu vermeiden?

Dann habe ich hier einen kleinen Mix-Export-Guide für dich!

Bitrate und Samplerate beim Exportieren

Um das Thema Bitrate und Samplerate zu verstehen möchte ich Euch zunächst ein paar Grundlagen näherbringen.

Euer Audiointerface nimmt in 99% der Fälle in 24 Bit mit Sampleraten von 44,1kHz-192kHz auf. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr euren Mix in 24 Bit exportieren solltet, denn:

Eure DAW arbeitet intern mit 32 bzw. 64 Bit Float, auch wenn die zugrundeliegenden Audiodateien nur 24 oder 16 Bit sind.

Kurzgesagt, haben 32/64 Bit Float den Vorteil, dass auch Werte über 0dBfs dargestellt werden können (mehr Headroom) und zwischen den Berechnungen kein Dithering durchgeführt werden muss.

Wenn Ihr Euren Song also an einen Mastering Engineer schickt wird er in der DAW wieder in ein Floating Point Format (32 oder 64 Bit) gebracht.

Demzufolge ist es am sinnvollsten den fertigen Mix direkt als 32 Bit Float in der original Samplerate von der ursprünglichen Session zu exportieren. Das hat dann den Vorteil, dass Ihr keinerlei Qualitätsverlust beim Umrechnen von 32 Bit in 24 Bit habt und kein Dithering durchführen müsst.

Der Song verlässt genau in der Form die DAW wie Ihr ihn bei der Bearbeitung hattet. Zwar wäre der Qualitätsverlust zu einem 24 Bit Export kaum hörbar, aber wenn weitere Bearbeitung stattfinden soll ist es besser in der höchstmöglichen Qualität zu exportieren, da sonst die Artefakte hörbar werden könnten. Der Mastering Engineer kann dann anschließend für jeden Ausgabeweg das passende Format bereitstellen.(CD, Spotify, High Res, etc.)

Wenn Eure Session also auf z.B. 24 Bit 48kHz eingestellt ist wäre das richtige Exportformat 32 Bit 48kHz. Lasst Euch hier nicht von den 24 Bit verwirren – das ist lediglich das Aufnahmeforrmat, die DAW und alle Plugins arbeiten wie beschrieben in 32/64 Bit Float.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen Klahrheit in dieses trockene, aber durchaus wichtige Thema bringen.

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Allgemeines Mixing Produktion

Hilfe! Mein Mix klingt zu dumpf im Vergleich zu Profi-Mischungen!

Sicherlich kennst Du das Gefühl…

Du sitzt stundenlang an einem Mix und bist endlich so richtig zufrieden.

Dann gehst Du zum Gegenhören in dein Auto oder greifst dir deine Lieblingskopfhörer und dein Handy – ABER:

Der Mix klingt überhaupt nicht so wie Du ihn in Erinnerung hattest. Es fehlt an Klarheit und alles klingt viel zu dumpf, vor allem im Vergleich mit anderer Musik, die Du kennst.

Das ist wirklich deprimierend, vor allem wenn so viele Arbeitsstunden umsonst waren.

Wie kann das sein, dass ein Song, den Du vor 5 Minuten noch als perfekt empfunden hast auf einmal komplett unprofessionell klingt?

Die Wahrheit ist: Du hast überhaupt keine Ahnung wie hell oder dunkel, laut oder leise, hart oder soft dein Mix klingen muss solange Du in Isolation arbeitest!

Das ist das Nummer 1 Problem von Homestudios: Wir arbeiten in Isolation und völlig abgeschnitten von der restlichen Welt – Es fehlt ein Orientierungspunkt, denn ohne diesen kannst Du noch so lange Abmischen und wirst trotzdem an der falschen Stelle rauskommen.

Wie kann ich professioneller abmischen?

Der Vorteil den viele Profis haben ist lediglich die lange ERFAHRUNG!

Sie wissen genau wenn Ihr mix zu harsch, zu dünn oder auch zu boomy und dumpf klingt! Warum? Weil sie schon viele Songs gemischt haben, die im Radio funktioniert haben. Sie haben den Orientierungspunkt in ihrem Kopf. Was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem Gegenhören auf verschiedenen Anlagen.

Was machen wir im Homestudio also falsch?

Wir hören zu lange ein und denselben Song auf ein und denselben Lautsprechern und verlieren dadurch die Perspektive. Wir haben auch nicht die Erfahrung wie der Song klingen muss um mit professionellen Mischungen mitzuhalten.

Was müssen wir also tun?

Wir müssen während des Arbeitens immer wieder Referenzsongs anhören und mit unserem Song auf gleicher Lautstärke (WICHTIG!) vergleichen. Nur so können wir wissen, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder eventuell zu dumpf, zu hell oder überkopmrimiert abmischen!

Wenn wir mehr als 45 Minuten an einem Song mischen ohne die Ohren pausieren zu lassen oder ihnen etwas anderes zu geben werden diese ermüden und wir können unseren Mix-Entscheidungen nicht mehr vertrauen.

Wenn wir oft genug andere Musik referenzieren und dadurch auch gute Mixe entstehen lassen werden wir irgendwann auch die Erfahrung haben und die Orientierungspunkte werden in unseren Kopf eingebrannt.

Aber gerade für Anfänger und Semiprofis ist das Erlangen von Perspektive durch Referenzen unerlässlich um konkurrenzfähige Mixe zu erstellen.

Versucht diese Tipps in Euren Workflow zu integrieren und staunt was passiert!

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Mixing Recording

Poplaute entfernen in Pro Tools – Rap und Gesang editieren

Ihr habt das Take Eures Lebens aufgenommen und stellt beim Anhören fest, dass ein unschönes Störgeräusch bei dem einen oder anderen Plosivlaut auftritt (P´s oder K`s)?

Keine Sorge! Ich zeige dir wie Du das reparierst! Schau dir gerne das Video Tutorial an oder lies einfach unten weiter!

Tutorial zum Raparieren von Poplauten

Kurze Zusammenfassung: Wie repariert man Poplaute auf Gesangsaufnahmen?

Zunächst suchst Du dir die Stellen in der Wellenform heraus, bei denen die Übersteuerungen durch Popplaute auftreten. Meist sieht man das bereits anhand der Wellenform – Ansonsten ist es meist sehr deutlich hörbar.

Plosivlaut
Wellenform eines Plosivlauts

Danach selektierst Du die kleine Stelle der Aufnahme, wo das Störgeräusch auftritt.

Jetzt nimmst Du einen Standard Equalizer deiner Wahl und wendest einen Low Cut mit 24dB/Okt bei ca. 60 HZ auf diesen ausgewählten Teil deiner Wellenform an. Das funktioniert in Pro Tools mit Hilfe der Audiosuite Plugins, geht aber in sogut wie jeder DAW in ähnlicher Form. In Logic nennt sich das „Auswahlbasierte Verarbeitung„.

low-cut
Der Low Cut bei 60HZ wird nur auf die ausgewählte Stelle angewendet.

Nun sollte deine Aufnahme wieder sauber und klar klingen und Du kannst mit der normalen Bearbeitung fortfahren.

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Equipment Mixing

SSL Plugin Vergleich – Waves vs Plugin Alliance bx_console

Mittlerweile gibt es von den Mischpulten, auf denen früher und auch heute noch viele unserer Lieblingssongs abgemischt wurden unzählige Emulationen in der digitalen Plugin-Welt.

Ich möchte Euch heute 4 der bekanntesten SSL-Plugins in einem Hörvergleich vorstellen:

Waves SSL E Channel vs. Waves CLA Mixhub vs bx_console SSL 4000 E vs bx_console SSL 9000 J

Im Video hört und seht Ihr die Plugins im Vergleich:

SSL Plugins im Vergleich

Mein Fazit ist, dass zwar die neuste Emulation der SSL 9000 J von Plugin Alliance sehr beeindruckend klingt und vielseitig einsetzbar ist, aber im Grunde alle der Plugins durch authentischen/charaktervollen Klang und super schnellen Workflow bestechen. Auch der Waves SSL E Channel aus den frühen 2000er Jahren ist heute noch relevant und wird von mir fast täglich eingesetzt – trotz zahlreicher Alternativen!

SSL Plugins Hörvergleich

Hier habe ich für Euch nochmal die 4 Files aus dem Video einzeln exportiert, so dass Ihr sie anhören, downloaden und in Eurer DAW vergleichen könnt.

bx_console SSL 4000 E
bx_console SSL 9000 J
Waves E Channel (Classic)
Waves CLA Mixhub

Lasst mich wissen, was Euer Favorit ist! Zum Download einfach auf die Beschreibung unter den Playern drücken.

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Equipment Mixing Recording

Rap mit dem Shure SM7B Aufnehmen und Abmischen

Das beste Mikrofon für Rap?

Ihr besitzt ein Shure SM7B und wollt damit Rap aufnehmen? Ihr seit noch nicht mit dem Sound zufrieden oder wisst nicht genau wie Ihr den besten Sound aus dem Mikrofon holt?

Dann ist dieses Video genau das Richtige für Euch:

Im Video geb ich Euch ein paar Tips, wie Ihr Euch und das Mikrofon am besten im Raum platziert und zeige anschließend, wie Ihr nur mit einem Equalizer und einem Kompressor/Limiter das Signal deutlich aufwerten könnt.

Professionelle Rap Vocals in 7 Minuten – Viel Spaß beim anschauen.

Wie nutzt Ihr das Shure SM7B? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

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Equipment Mastering Mixing

bx_Masterdesk Review & bx_masterdesk vs. Izotope Ozone Elements

Mit dem bx_Masterdesk von Brainworx verspricht Plugin Alliance einfaches Mastering auch für unerfahrene Nutzer. Der Hersteller Brainworx verspricht Punch, Präsenz und Dynamik bei maximaler Lautheit – im heutigen Review schauen wir wie es sich in der Praxis schlägt.

Ich habe dazu auch ein Video Review gemacht, welches Du dir gerne hier anschauen kannst. Weiterlesen lohnt sich aber trotzdem, da hier unter Anderem noch ein Klangvergleich zu Izotope Ozone mit Klnagbeispielen gezeigt wird. Zunächst das Video:

Oberfläche und Bedienung

bx_Masterdesk – Sehr intuitive und übersichtliche Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche ist sehr gut gelungen – sowohl vom Design, als auch von der Funktion. Alle Regler sind eindeutig beschriftet und auch entsprechend der Workflow-Reihenfolge durchnummeriert. Aus diesem Grund kann es sich durchaus auch für Anfänger eignen und einen leichteren Zugang zum Thema Mastering schaffen.

Auch ohne Lesen des Manuals erklären sich die meisten Funktionen von selbst. Um das Maximum herauszuholen sollte man jedoch das Manual lesen, um zu verstehen wie man das Plugin optimal einsetzt.

Wie funktioniert bx_Masterdesk?

Grundsätzlich besteht bx_Masterdesk aus einem Kompressor mit 4 verschiedenen Modi, der im Bereich von 86%-100% zugemischt werden kann und je nach Eingangspegel komprimiert. Final durchläuft das Signal noch einen Limiter, der standardmäßig einen 1dB Boost hat und durch den „Limiter Turbo“ auf 2dB angehoben werden kann für extreme Komprimierung.

Zwischen Kompressor und Limiter befinden sich verschiedene Filter, ein Deesser, ein Regler für harmonische Verzerrung und 2 Tools zum Eingreifen in das Stereobild.

Der Grundsätzliche Arbeitsablauf gestaltet sich laut Hersteller wie folgt:

  1. Den Volume Knopf so weit anheben, das auf dem Meter eine Dynamic Range von 6dB (für CD) bis 8dB (für Streaming) angezeigt wird.
  2. Mit der Foundation das gewünschte Bassfundament für das Master einstellen. Nach links = weniger Bass und nach rechts = mehr Bass. Simple as that.
  3. Mithilfe der Tone-Control (Bass, Mid, Treble, Presence) den Frequenzgang optimieren wenn nötig. Hier lassen sich Anpassungen von +-3dB vornehmen. Also auch extreme Einstellungen sind noch moderat.
  4. Auf Wusch kann nun noch zwischen 4 verschiedenen Kompressor-Typen gewählt werden, sowie eine Stereolink Funktion dessen aktiviert werden. Mit dem THD Regler kann eine harmonische Verzerrung zugemischt werden. Mit den Resonanzfiltern kann in vielen Mischungen der Bass -, Mitten – und Höhenbereich optimiert werden. Mit den MS Tools kann das Stereobild verbreitert sowie tiefe Frequenzen zu Mono gemischt werden.

Klangqualität

Meine subjektive Einschätzung: bx_Masterdesk hat einen „analogeren“ Charakter als Standard Limiter wie Waves L1,L2 oder L3 und insgesamt einen sehr punchigen und präsenten Klang. Vor allem bei Einsatz des THD Reglers. Auch bei starker Komprimierung klingt die Musik noch lebendig und dynamisch. Man hat das Gefühl je stärker man reinfährt, desto kraftvoller wird das Master, während das bei Standard Limitern oft ins Gegenteil führt: flacher, platter und lebloser Sound.

Insgesamt bewerte ich die Klangqualität als äußerst positiv, muss aber sagen, dass es eventuell nicht immer passen wird, da eine gewisse Klangfärbung stattfindet. Ich finde diese Färbung meist gut, weil die Musik danach lebendiger klingt als vorher, aber es gibt transparentere Plugins wenn es darauf ankommt.

bx_Masterdesk vs Izotope Ozone Elements

Hier ein kleiner Vergleich mit Izotope Ozone mit ähnlichen Einstellungen (leichter EQ, leichte Stereoverbreterung, leichtes Limiting):

bx_Masterdesk
Izotope Ozone Elements

Entschiedet für Euch selbst, was besser klingt. Ich finde das bx_Masterdesk Master klingt etwas definierter und hochwertiger.

Fazit

Kann ich das Plugin uneingeschränkt empfehlen?

Wenn man es wie ich zum Black Friday für 30$ bekommen kann definitiv, aber selbst ein etwas höherer Preis wäre natürlich noch angebracht. Klang und Bedienung sind top und auch wenn man es nicht in jedem Master verwenden wird ist es immer eine gute Option im Werkzeugkoffer! Man kann es ja trotzdem mit anderen Prozessoren kombinieren.

Für wen ist das Plugin gut geeignet?

Vor allem für diejenigen, die Mastering etwas besser verstehen wollen und bisher Angst davor hatten Ihre Musik selber zu Mastern. Mit diesem Plugin lassen sich durchaus professionelle Ergebnisse in kurzer Zeit erreichen und die Lernkurve ist sehr klein. Man kann sich sehr gut auf das Hören konzentrieren, weil die Benutzeroberfläche so konstruiert ist, dass sie einem nicht im Weg steht.

Ich wünsche frohes Mixen und Mastern! Lasst mich wissen, ob Ihr das Plugin bereits im Einsatz habt und wie ihr darüber denkt.

Dies ist kein gesponsorter Post, ich habe die Software von meinem eigenen Geld bezahlt und spiegele nur meine subjektive Meiung wieder.